Kosten die das Erbe belasten können beim Pflichtteil einklagen

Erben und vererben kann zu vielen Kosten führen. Bei einem gesetzlichen Erbfall kann es auch unter Umständen dazu kommen, dass man als Nachkomme enterbt wird. Vielleicht hat man auch Sie vom Erbe ausgeschlossen und die Frage; das Pflichtteil einklagen wer trägt die Kosten, wird bei Ihnen konkret.

In Familien kann es auch unter Umständen zu Uneinigkeiten kommen, Pflichtteile betreffen meist Ehepartner, Kinder und Enkel. Sie wissen im günstigsten Fall von dieser sogenannten Enterbung, jedoch stehen Ihnen immer die gesetzlichen Pflichtteile bei einem Erbe in Augsburg zu. Sofern Sie genau wissen, dass Sie enterbt sind als Kind oder Ehegatte, können Sie sich vorbereiten.

Jedoch treten Erbfälle meist unvermittelt ein und dann wenn der Verstorbene ein Testament hinterlassen hat, bei dem Sie als Erbe nicht berücksichtigt sind und die gesetzliche Erbfolge ausgeschlossen wird, dann können Sie entscheiden ob Sie Ihren Pflichtteil einklagen.

Zum Pflichtteil einklagen bleibt viel Zeit

Erben kann einfach funktionieren und Sie möchten jetzt genau wissen, wer die Kosten einer Klage trägt, wenn Sie Ihren Pflichtteil einklagen müssen. Wenn enterbt wurden, dann haben Sie nach Eintritt des Erbfall 3 Jahre Zeit die Klage für das Pflichtteil einzureichen. Sobald Sie als enterbter von dieser Situation Kenntnis erlangt haben, beginnt diese drei Jahres Frist.

Wie schon auf http://www.erbrechtaugsburg.com/ angedeutet, werden Sie als Angehöriger in gerade Linie der ersten oder zweiten Ordnung immer benachrichtigt. Sind diese drei Jahre vergangen, dann ist die Klage vor dem Augsburger Gericht unzulässig und Ihr Pflichtteil wäre verloren. Sie müssen trotzdem auch selbst mitwirken und sich entsprechend informieren. Was Sie mehr interessiert, was kostet solch ein Rechtsstreit und wer trägt diese Kosten?

Prozesskosten und Nebenkosten zur Erlangung des eigenen Pflichtteil

Erbstreitigkeiten führen nach Erfahrungen der Familiengerichte und beteiligter Fach-Juristen zu immensen Kosten und massiven Auseinandersetzungen. Sie selbst müssen damit rechnen entsprechende Auskünfte einzuholen um die Erbansprüche Ihrerseits zu klären. Sie sollten auch immer die wirtschaftliche Komponente eines Erbfall dabei im Auge behalten.

Was nützt Ihnen ein Pflichtteil, wenn Sie am Ende mehr Kosten produziert haben, als Sie am Ende erben. Die Beantwortung der Frage wer eine solche Klage bezahlt, erklärt sich im Grundsatz, dass Sie als Kläger zunächst Kosten haben und auch im Grundsatz die Klage zahlen müssen. Wenn Sie den Prozess gewinnen, dann werden die Prozesskosten aus dem Erbe beglichen das Sie anfechten. So mindert sich dementsprechend auch Ihr Pflichtteil.

Bei einer solchen Klage entstehen Nebenkosten und Prozesskosten. Die Kosten für die Auskunftsersuchen und die Feststellung des Erbgegenstandes gehören zu den Nebenkosten. Prozesskosten richten sich nach dem Streitwert und Sie müssen mit Hilfe eines Juristen abschätzen, ob Ihnen die Klage den gewünschten Erfolg bringt. Bei einem kleinen Erbe ist es nicht wirtschaftliche geboten, diese Klage anzustrengen und den Pflichtteil einzuklagen.

Wirtschaftlichkeit beim Erben

Die Eingangs gestellte Frage beantwortet sich einfach, Sie selbst müssen die Kosten für eine solche Klage tragen. Wenn Sie gewinnen dann trägt der Beklagte die Kosten des Augsburger Verfahrens. Nebenkosten tragen Sie selbst und es handelt sich um einen zivilrechtlichen Streit, der viele Kosten erzeugen kann, wenn die Gegenseite bei den Auskünften mauert. Prüfen Sie immer, wie wirtschaftliche die Klage für den Pflichtteil ist.

Um die Frage zu beantworten; „Pflichtteil einklagen wer trägt die Kosten?“ – eingehend zu beantworten, braucht man erst einmal die Feststellung der Höhe des gesamten Erbe. Sie müssen also erst einmal ermitteln wie hoch Ihr zu erwartendes Erbe tatsächlich ist und diese Kosten müssen Sie zunächst selbst tragen. Rechtschutzversicherungen tragen keine Kosten für Erbstrreitigkeiten.

Prozesskostenhilfe ist in jedem Fall immer möglich, aber hier wird geprüft wie viel Erfolg Ihre Klage haben kann.

Wann bekommt man die Rente nach dem Tod der Mutter?

Die Rentenzahlung nach Todesfall der Mutter muss nicht zwangsläufig eingestellt werden, weil Hinterbliebene unter Umständen Ansprüche auf die Rente geltend machen können. Obwohl ein Sterbefall in der Familie in erster Linie viel Trauerarbeit erfordert, sollten Sie diverse Rentenformalitäten nicht auf die lange Bank schieben, damit Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen und Sie nicht unnötig finanziell belastet werden.

Ihre Mitteilungspflicht an den Rentenversicherungsträger

Weil das Bestattungsunternehmen nicht zwingend den Tod Ihre Mutter an die Rentenzahlstelle bzw. Rentenversicherungsträger meldet, müssen Sie als Tochter oder Sohn diese Aufgabe unverzüglich übernehmen, außer der Ehepartner Ihrer Mutter ist noch am Leben und in der Lage, die Abmeldung vorzunehmen.

Sie können gleichzeitig mit der Abmeldung einen Antrag auf Vorschusszahlung für die ersten drei Monate stellen, wenn Sie Anspruch auf eine Rentenzahlung nach dem Tod der Mutter haben. Antragsformulare sind beispielsweise in den Postfilialen erhältlich. Kosten entstehen dabei nicht. Die Antragsformulare werden kostenfrei an die Rentenzahlstelle weitergeleitet.

Als Tochter oder Sohn haben Sie möglicherweise Anspruch auf die Waisenrente

Die Waisenrente steht immer den Kindern der Verstorbenen zu. Dabei spielt es keine Rolle, ob nichteheliche, eheliche oder adoptierte Kinder. Selbst, wenn Sie ein Stiefkind sind, können Sie noch von der Rente Ihrer Mutter profitieren. Ziel dieser Waisenrente ist, zu verhindern, dass die Kinder in eine finanzielle Schieflage geraten.

Vollwaisen erhalten 20 % der Rente des Verstorbenen, Halbwaisen noch 10 %. Allerdings nur bis zur Volljährigkeit eines Kindes. Unter Umständen kann die Waisenrente bis zum 27. Lebensjahr weiter bezogen werden, wenn sich der Weise in einer Schul- oder Berufsausbildung befindet.

Was passiert, wenn nach dem Tod noch Rente bezahlt wird?

In der Regel gilt: Die Zahlung der Rente endet mit dem Tod des Rentners. Sollte beispielsweise der Rententräger aus irgendeinem Grund nicht mitbekommen haben, dass Ihre Mutter verstorben ist, und bezahlt deshalb auch nach dem Tod noch regelmäßig Rente aus, dürfen Sie dieses Geld nicht einfach behalten.

Sie können davon ausgehen, dass der Rententräger sämtliche Zahlungen zurückfordert, die nach dem Tod Ihrer Mutter geleistet wurden. Betriebliche oder private Renten können andere Vereinbarungen zugrunde liegen, weshalb Sie sich im Zweifelsfall besser vorher zu erkundigen, weil Ihnen sonst hohe Kosten entstehen können. Beispielsweise, wenn Sie die Rente schon ausgegeben haben und Beträge zurückzahlen müssen.

Die Rente der Mutter wird der Erbmasse zugefügt

Bekam Ihre Mutter die Rente am Ende des Monats für den abgelaufenen Monat, also im Nachhinein, steht ihr diese Rentenzahlung noch zu. Dieses Geld wird dann der Erbmasse zugefügt. Ebenso werden manche Betriebsrenten oder andere Rentenformen der Erbmasse zugeführt.

Sollten Sie als alleiniger Erbe bedacht werden, erben Sie sozusagen die letzte Rentenzahlung mit. Sind mehrere Erben vorhanden, wird das Erbe entsprechend aufgeteilt.

Bei Unklarheit einen erfahrenen Anwalt fragen

Wenn Sie sich im Unklaren sind, ob Sie die Rentenzahlung nach Todesfall der Mutter einbehalten dürfen oder wenn Sie nicht wissen, wie die Rentenzahlung verwendet werden soll, können Sie einen kompetenten Rechtsanwalt um Rat fragen. Es empfiehlt sich, einen Rechtsanwalt auszuwählen, der sich auf Erbrecht spezialisiert hat.

Rechtsanwälte für Erbrecht sind auch Ihre ersten Ansprechpartner, wenn Dritte, beispielsweise mögliche Geschwister, ungerechtfertigt Ansprüche auf die Rentenzahlung der Mutter erheben.